Objekte von Friederich Werthmann bei AMA.art im Angebot:
Tuschzeichnung / 1959/ € 2.900
ohne Titel / 1959 / nicht mehr verfügbar
ohne Titel / 1959 / nicht mehr verfügbar
Philemon und Baucis / 1971 / € 2.500
splittered böc / 1972 / nicht mehr verfügbar
Tuschzeichnung / 1987 / nicht mehr verfügbar
spirale terza /1998 / nicht mehr verfügbar
Tuschzeichnung / 2013 / € 500
Tuschzeichnung / 2015 / nicht mehr verfügbar
Tuschzeichnung /2016 / nicht mehr verfügbar

Friederich Werthmann (1927-2018)

Die Zeichnungen

Die Tuschzeichnungen Werthmanns sind im näheren Sinne keine die plastische Arbeit vorbereitende Bildhauer-Zeichnungen, sie sind niemals die Skizzierung einer plastischen Idee. Beim Zeichnen bleibt Werthmann stets in der 2. Dimension – ohne Plastizität im Sinn zu haben oder zu imitieren. Dennoch sind sie in ihrer fast explosiven Gestik, dem Aufeinandertreffen und dem Innehalten von Energie und Bewegung doch eng mit dem Konzept der Skulpturen verbunden.

Die Zeichnung ist bei Friederich Werthmann eine Art Grundstruktur des Schaffens, seine mentale und geistige Voraussetzung. Wohl nicht zufällig erinnern die Tuschen an Kalligrafisches, an aus tiefstem Bewußtsein Gestaltetes
.
Beim zeichnerische Werk Werthmanns geht es um das, was dem gesamten plastischen Werk innewohnt, um die ganz ursprünglichen Bedingungen des Schaffens – frei von jedem gegenständlichen Denken. Es geht um die fließende Kontinuität von Zuständen, um gestische Bewegungsformen, rhythmische Verdichtungen und Überlagerungen, um strukturale Dimensionen. Wie in den Skulpturen geht es um Reihungen im Raum, um Intervalle, Strukturen und Schichtungen, um Störungen und Verwandlungen.

Die Tuschzeichnungen sind das Labor in dem die Grundlagenforschung für die plastische Arbeit stattfindet, hier wird entwickelt, es wird mit dynamischen Gesten experimentiert, mit aufeinander wirkende Kräften. Eben mit genau dem, was seine plastischen Arbeiten ausmacht.

Das zeichnerische Werk ist wie ein Alphabet des plastischen Schaffens, dieses Alphabet entwickelt eine geformte Sprache, die allen Werkphasen gemeinsam ist. Das macht schlussendlich die über 60jährige Kontinuität der Zeichnungen einsichtig.

Eine gestische Tuschzeichnung von Friederich Werthmann,
dem wichtigen Bildhauer des deutschen Informel.
von Hand signiert und datiert
32 cm x 46 cm (h x b)
rückseitig mit Erfassungsstempel zum Werkverzeichnis, von Hand nummeriert.
Diese Zeichnung des Künstlers ist registriert im Online-Werkverzeichnis der Zeichnungen Nr. 2013 – 116
siehe Internetseite Friederich-Werthmann
Eine frische Zeichnung, nie gerahmt, nie ausgestellt.

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