Project Description

TATARCZYK, ANNA

 

aktuell bei AMA.ART im Angebot:
DXr 6841 / 2017 / € 8.800
Der Prinz / 2018 / € 3.800
blade runner / 2018 / 6.900
Earth 1 / 2019 / € 4.400
Savant  violet / 2019 € 900,00

 

 

1973 geboren in Polen (Wodzislaw Slaski)
1994 Übersiedlung nach Deutschland (Düsseldorf)
1999-2003 Germanistikstudium an der H.-H.-Universität Düsseldorf
2004-2010 Kunstakademie Düsseldorf ( Prof. A.R. Penck, Prof. Siegfried Anzinger)
Seit 2019 Mitglied im Verein Der Düsseldorfer Künstler 1844 e.V.
Lebt und arbeitet in Düsseldorf und Wuppertal

Einzelausstellungen
2019 „von Wegen“ (mit Birgit Huebner), MaxHaus Düsseldorf,
2017 “Plastic Session”, WP8 Künstlerverein, Düsseldorf
2010 „Dwa Swiaty“ Galeria „SEKTOR I“, Kattowitz (Polen)
2008 „Recycle or die“, Forum Wasserturm, Meerbusch-Lank
2008 „Bilderwelten“, Kunstverein Bad Godesberg

Gruppenausstellungen (Auswahl)
2019 „DIE GROSSE Kunstausstellung NRW“, Museum Kunstpalast Düsseldorf,
2019 „Changing Views“, Halle WERFT 77, Kunstverein Kunst im Hafen e.V., Düsseldorf
2019 „175 Jahre Verein der Düsseldorfer Künstler 1844“, Stadtmuseum Düsseldorf
2019 ”On different art trails 2.0.”, Park-Kultur Düsseldorf
2018 ”ParkPosition”, Park-Kultur, Düsseldorf
2018 “DIE GROSSE Kunstausstellung NRW ” /Das kleine Format, Museum Kunstpalast, Düsseldorf
2017 “PostPOST final”, PostPOST – Grandcentral, Düsseldorf
2017 “Künstler sind anwesend”, Linzbach, Düsseldorf
2017 “HALLE 3 + postPost Gruppenausstellung”, Postpost -Grandcentral, Düsseldorf
2015 “Open Art Surgery”, Kulturbahnhof Gerresheim, Düsseldorf
2014 “Neue Bildergeschiten von Liebe, Macht und alles anderem”, Damen und Herren Kunstverein Düsseldorf
2012 „Double Trouble“, Hafentor 7, Hamburg
2012 „Kunst macht mobile – von Krakau bis Unna, Volksbank Unna
2011 „Junge Künstler der Kunstakademie Düsseldorf“, Städtische Galerie Büttgen
2010 „Sonja and Frendz”, Galerie „Vorgotten Bar“, Berlin

Sammlungen:
– Heuking-Kühn-Lüer-Wojtek-Sammlung
– Outback Stiftung Düsseldorf

Erläuterung:
Sowohl dem „Blade Runner“ als auch „DXR 6841“ liegt eine zweijährige Schaffensphase zugrunde, während der ich Bildercollagen aus Klebefolie angefertigt habe.

Aus den mit der Schere so zugeschnittenen Streifen, Dreiecken, Rechtecken und rautenförmigen Stücken aus Folie wurden abstrakte Landschaften und Objekte zusammengeklebt. Die Plastikfolie selbst war als Synonym einer schnelllebigen Wegwerfgesellschaft angedacht.

 

 

„DXR 6841“ ist eine konsequente Weiterführung dieser Phase, jedoch sind die

geometrischen Elemente aus Acryl, Lack, Sprühlack und Tape auf Werbebanner gemalt, die ich der Werbe- und Modeindustrie abgewinnen konnte.

 

 

Bei der Einführungsrede zu der Ausstellung „von Wegen“, die im MaxHaus 2019 stattgefunden hat, schrieb der Kurator Christian Deckert über das Bild:

 

„Aus dem stillen Nachempfinden örtlicher Gegebenheiten werden gewaltige, verschachtelte Räume, die die Ästhetik virtueller Spielwelten aufnimmt. Es sind Wegschneisen, denen der Betrachter entgegenrauscht. Man scheint sich gleichzeitig auf mehreren Ebenen aufzuhalten, ist im Überall und Nirgendwo. Es erinnert an das Gefühl im Internet, alle Optionen zu haben und dadurch zu keinem Ende zu kommen. Ihr Bild DXR 6841 ist aber auch wie ein Spuk. Der Raum ist mächtig und undurchschaubar. Obwohl das Bild kalt anmutet, ist es doch rot durchglüht. Wenn es im digitalen Raum noch so etwas wie Wege gibt – so könnten sie ausschauen.“