Projekt Beschreibung

KÜPPERS, WILHELM

 

Dünenlandschaft / 1958
Boote auf dem Dock / 1963
Hafenszene Griechenland / 1964
Nordische Küstenlandschaft / 1964
Autobahnkreuzübergang / 1973,  dieses Objekt ist nicht mehr verfügbar 
Braunkohlentagebau / 1982

kam 1901 als erster Sohn des Malermeisters Josef Küppers und seiner Frau Hedwig, geb. Becker in Neuss zur Welt.

Auf der Oberrealschule, bekam er durch seinen Zeichenlehrer Franz-Xaver Füsser, der schon früh die Begabung seines Schülers erkannte und ihn auch privat förderte, eine erste profunde Ausbildung.

Auf Wunsch des Vaters machte Wilhelm Küppers eine Ausbildung zum Malermeister und besuchte in Abendkursen die Düsseldorfer Kunstgewerbeschule. Dort waren Peter Behrens und Jan Thorn-Prikker als Lehrer bzw. Direktor tätig.

Danach begann er sein Studium an der Kunstgewerbeschule in München.

Wilhelm Küppers absolvierte zusätzlich ein Studium zum Lehramt für schmückende Berufe. Das Studium schloß er 1931 ab und ging in den Schuldienst. Nach einigen Jahren an der Berufsschule wechselte er 1941 zur späteren Werkkunstschule in Düsseldorf und unterrichtete dort bis zu seinem 72. Lebensjahr.
Neben seinen Arbeiten als Grafiker beschäftigte er sich auch intensiv mit Glasmalerei. Die Begegnung mit Thorn-Prikker hatte ihn dazu angeregt.

Seine Skizzenbücher aus der Gefangenschaft des 2. Weltkrieges und von vielen späteren Reisen befinden sich heute im Clemens-Sels Museum in Neuss.

Mit weiteren Arbeiten ist er u.A. im Museum Schloß Moyland, im Kolumba-Museum in Köln sowie im August-Macke-Haus in Bonn vertreten.

Wilhelm Küppers lebte bis zu seinem Tod 1990 in Neuss.