Project Description

KALINOWSKI, HORST EGON

bei AMA.art von Horst Egon Kalinowski angebotenes Kunstobjekt:
La racine de l´ecume / 1959 / € 800,00
LA PAUPIÉRE D´OEDIPE / 1979 / € 4.500,00

(* 2. Januar 1924 in Düsseldorf; † 13. September 2013 in Düsseldorf) war ein deutscher Maler, Grafiker und Bildhauer.

Leben und Wirken
Horst Egon Kalinowski besuchte von 1934 bis 1942 das Realgymnasium in Düsseldorf. Von 1945 bis 1948 studierte er an der Kunstakademie Düsseldorf und hielt sich anschließend zu Studien in Venedig und Rom auf.
Von 1950 bis 1952 studierte er in Paris an der Académie de la Grande Chaumière im „Atelier d’art abstrait“ von Jean Dewasne. Seine abstrakten Bilder stellte er erstmals 1953 in der Galerie Arnaud in Paris aus.
1958 folgten in der Galerie Daniel Cordier Collagen, Materialbilder und Bildschreine, die allerdings auf Unverständnis stießen.
Ab 1968 lehrte er an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, an die er 1972 zum Professor berufen wurde. 1989 wurde er emeritiert.
Horst Egon Kalinowski war von 1965 bis 1992 Mitglied der Akademie der Künste, Berlin (West).
1983 arbeitete er als Ehrengast an der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo. Er war Mitglied im Deutschen Künstlerbund.
Horst Egon Kalinowski lebte in Düsseldorf und Paris.
Die von ihm gegründete Nachlass-Stiftung Professor Horst Egon Kalinowski ist eine rechtlich unselbstständige Stiftung, die von der Stiftung Kunstfonds treuhänderisch verwaltet wird.
Nach dem Willen des Künstlers sollen durch sie auch Absolventen der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe durch jährliche Preisvergaben gefördert werden.

Auszeichnungen
– 1966 Erster Preis der jungen deutschen Kunstkritik
– 1967 Erster Preis Burda-Preis für Plastik
– 1992 Kunstpreis der Heitland Foundation
– 2011 Kunstpreis der Künstler auf der Großen Kunstausstellung NRW Düsseldorf

Einzelausstellungen
– 1953 Galerie Arnaud, Paris
– 1958 Galerie Daniel Cordier, Paris
– 1969 Centre National d’Art Contemporain, Paris
– 1969 Kestnergesellschaft, Hannover
– 1972 Kölnischer Kunstverein, Köln
– 1995 Galerie Boisserée, Köln
– 1996 Dommuseum Frankfurt
– 1997 Galerie Pro Arte, Freiburg
– 1998 Kunstverein Niebüll
– 1999 Galerie Rothe, Frankfurt am Main
– 2013 Stiftung Kunstfonds, Bonn

Gruppenausstellungen
– 1998 „Material und Collage“, Galerie Boisserée, Köln
– 1999 „Mit unseren Künstlern in das nächste Jahrtausend“, Galerie Pro Arte, Freiburg
– 2000 „Times are changing – Auf dem Wege! Aus dem 20. Jahrhundert!“, Kunsthalle Bremen
– 2001 „Druckgraphik aus Frankreich nach 45“, Museum Moderner Kunst, Stiftung Wörlen, Passau
– 2004 „Auktion 19“, Lehr Auktionshaus, Berlin
– 2004 „Die Malerei ist tot – es lebe die Malerei“, Städtische Galerie Karlsruhe, unter anderem mit Karl Hubbuch, Wilhelm Schnarrenberger, HAP Grieshaber, Wilhelm Loth, Herbert Kitzel, Georg Meistermann, Klaus Arnold, Albrecht von Hancke, Horst Antes, Emil Schumacher, Rainer Küchenmeister, Georg Baselitz, Markus Lüpertz und Per Kirkeby
– 2005 „mythologies“, Les Abattoirs – Frac Midi-Pyrénées, Toulouse
– 2006 „Auktion 23“, Lehr Auktionshaus, Berlin
– 2007 „X mal ICH“, Städtische Galerie Fruchthalle Rastatt
– 2007 „Absolumental 2“, Les Abattoirs – Frac Midi-Pyrénées, Toulouse
– 2011 „Große Kunstausstellung NRW Düsseldorf“, Museum Kunstpalast, Düsseldorf

Arbeiten in Sammlungen
– Fritz-Winter-Haus Ahlen
– Hamburger Kunsthalle
– Hessisches Landesmuseum Darmstadt
– Kunsthalle Bremen
– Les Abattoirs – Frac Midi-Pyrénées, Toulouse
– Museum Abteiberg, Mönchengladbach
– Museum Folkwang, Essen
– Museum Kunstpalast, Düsseldorf
– Museum Ludwig, Köln
– Museum of Modern Art, New York
– Museum Wiesbaden
– Osthaus Museum Hagen
– Sammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland, Bonn
– Sprengel Museum Hannover
– Staatsgalerie Stuttgart
– Städtische Galerie Karlsruhe
– Victoria and Albert Museum, London
– Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen
– Lehmbruck-Museum, Duisburg

 

Wikipedia Horst Egon Kalinowski