Bogomir Ecker
aktuell bei AmA-Art im Angebot:
UNRUHE 1984 / 1984 / € 12.000 / nicht mehr verfügbar
Bogomir Ecker Emscherkunst.2010
Bogomir Ecker, Boden-ein Hertz, Lehmbruckmuseum Duisburg, Skulptur im öffentlichen Raum, 1990
Bogomir Ecker, Longitudi I Place Flageyplan, Brüssel, Skulptur im öffentlichen Raum, 2009
Bogomir Ecker, vedere, 2001, temporär im Lantz’schen Park, 2020
Bogomir Ecker (* 29. Mai 1950 in Maribor, Jugoslawien) ist ein deutscher Bildhauer und Objektkünstler, Fotograf und Installationskünstler.
Leben und Werk
Bogomir Ecker kam im Alter von sechs Jahren nach Deutschland. Er wuchs in Duisburg auf und studierte, nach einer Schriftsetzerlehre von 1965 bis 1968, von 1971 bis 1973 an bei Horst Egon Kalinowski an der Kunstakademie Karlsruhe und anschließend bis 1979 bei Fritz Schwegler und Erich Reusch an der Kunstakademie Düsseldorf. Von 1993 bis 2002 war er Professor für Bildhauerei an der Hochschule für bildende Künste Hamburg und von 2002 bis zur Emeritierung 2016 Professor an der Hochschule für bildende Künste in Braunschweig.
Ecker ist Documenta-Teilnehmer und seit 2003 Mitglied der Akademie der Künste Berlin. Er ist mit Kunst im öffentlichen Raum und kontextbezogenen Skulpturen bzw. Installationen bekannt geworden. Er beschäftigt sich in seinem Werk mit Phänomenen der Technik und Kommunikation als den prägenden Impuls dieser Gesellschaft. Seine Werke zeichnen sich dadurch aus, dass stets naturwissenschaftliche Betrachtungsweisen in sie einfließen. Sie thematisieren Sinneswahrnehmungen und Kommunikation, insbesondere das Sehen und das Hören, und besitzen häufig einen technischen oder apparateartigen Charakter, ohne die Technik um ihrer selbst willen in den Mittelpunkt zu rücken. In den Skulpturen, die sich auf der Grenzlinie zwischen Ironie und Romantik bewegen, wird oftmals das Alltägliche wie auch das Geheimnisvolle, das Triviale und das Phantastische assoziierbar. Eines seiner bekanntesten Werke ist die „Tropfsteinmaschine“ in der Hamburger Kunsthalle. Verschiedene kuratorische Tätigkeiten: wie „Das Künstlermuseum“, 2002, „NUR SKULPTUR“, 2013, Kunsthalle Mannheim, und „lens-based Sculpture“ 2014, Akademie der Künste Berlin. „Idylle + Desaster“, 2012, Museum für Fotografie Berlin und Photomuseum Braunschweig zeigte Ecker seine umfangreiche Sammlung anonymer Fotografie. Bogomir Ecker lebt und arbeitet in Düsseldorf.
Ausstellungen
1986: Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau, München, Bogomir Ecker – Die Skulptur ganz innen (Teil III)
2003: Neues Museum – Staatliches Museum für Kunst und Design in Nürnberg, Prototypen II, 1991–1999
2006: Kunsthalle Hamburg, 10 Jahre Tropfsteinmaschine
2006: Museum Folkwang Essen, Man ist nie allein (2007 auch: Kunsthalle Hamburg)
2008: Akademie der Künste, Berlin, Das Jahr 2352
2009: Museum für Moderne Kunst, Haus am Dom, Frankfurt am Main, Angel Dust
2010: EMSCHERKUNST.2010 mit dem Projekt reemrenreh (kaum Gesang)
2012: Kontakt-Schlaufen-Problematik, Städt. Galerie Wolfsburg
2013: Idylle und Desaster, Museum für Fotografie Berlin, Museum für Photographie Braunschweig
2013: Die Bildhauer, Kunstsammlung NRW
2013: NUR SKULPTUR, Kunsthalle Mannheim
2014: lens-based sculptur, Akademie der Künste Berlin, Kunstmuseum Liechtenstein
2016: The Power of the Avantgarde, Palais des Beaux-Arts, Brüssel
2017: Museum Folkwang, Essen, 6 ½ Wochen (2. Folge): Ecker Riemer Ruff – Retouched
2018/2019: Von der Heydt Kunsthalle, Wuppertal, Bogomir Ecker. Was das Foto verschweigt
2020: „vedere“, Internationaler Skulpturenpark, Lantz’scher Park, Düsseldorf-Lohausen
2022: Kunsthalle Hamburg, Futura. Vermessung der Zeit