Projekt Beschreibung

COHEN, LEONHARD

Kunstobjekt von Leonhard Cohen bei AMA.art:
one of those days when the hat doesn´t help / 1988 / nicht mehr verfügbar

 

Leben
(geboren am 21. September 1934 in Montreal; gestorben am 7. November 2016 in Los Angeles), war ein kanadischer Singer-Songwriter, Schriftsteller, Dichter und Maler.
Als Musiker schuf Leonard Cohen melancholisch gefärbte, poetische Lieder, die von zahlreichen Künstlern gecovert wurden. Zu seinen bekanntesten Liedern zählen „Suzanne“, „Famous Blue Raincoat“, „Bird on a Wire“ und „So Long, Marianne“ zu Beginn seiner Karriere und in den 1980er Jahren „First we take Manhattan“ und „Hallelujah“. In seinen Liedern thematisierte Cohen unter anderem Liebe, Religion, Tod und menschliches Leid.
Leonard Cohen wurde 2006 in die Canadian Music Hall of Fame und 2010 in die Canadian Songwriters Hall of Fame sowie 2008 in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.

Malerei
Der Musiker hat über seine Lieder und seine Metaphorik nicht nur andere Künstler zu Bildern inspiriert; auch eigene Zeichnungen und Gemälde sind bekannt geworden. Neben Selbstporträts und Porträts malte bzw. zeichnete Cohen Objekte (darunter Musikinstrumente wie Gitarren), Stillleben und Tiere sowie Frauenakte. Seine Werke wurden unter anderem auf dem Jazz-Festival 2010 in Montreal, in Palo Alto und in Oslo, Manchester, Finnland und Spanien ausgestellt. Das Museum für Gegenwartskunst in Montreal (Musée d’Art Contemporain de Montréal) zeigt im Rahmen der Feierlichkeiten zum 375-jährigen Bestehen der Stadt seit dem 9. November 2017 die Ausstellung Leonard Cohen: Une brèche en toute chose/A Crack in Everything.

Order of the Unified Hearts
Cohen ist der Gründer des Ordens der Vereinigten Herzen (Order of the Unified Hearts; Ordre des cœurs unifiés). Dessen Symbol, zwei ineinander verwobene Herzen, ist auf seinem Grabstein eingemeißelt und nimmt den Platz eines Davidsterns ein, dem es in der formalen Gestaltung nachempfunden ist.

Auszeichnungen
Als 77-Jähriger erhielt Leonard Cohen 2011 den Prinzessin-von-Asturien-Preis.[38] In der Begründung ihrer Wahl hob die Jury heraus, Cohen sei „einer der einflussreichsten Autoren unserer Zeit, der auf wunderbare Weise die wesentlichen Themen der Menschheit in großer Tiefe erkundet habe“.[39] Im selben Jahr wurde er in die American Academy of Arts and Sciences gewählt.
2017 wurde ein Asteroid nach ihm benannt: (24732) Leonardcohen.