Projekt Beschreibung

Herbert Brandl

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Herbert Brandl (* 17. Jänner 1959 in Graz) ist ein österreichischer Maler. Brandl zählte zu den Neuen Wilden.

Leben

Herbert Brandl studierte ab 1978 an der Hochschule für angewandte Kunst Wien (bei Herbert Tasquil und Peter Weibel). Von 2004 bis 2019 war er Professor an der Kunstakademie Düsseldorf.

Ab Mitte der achtziger Jahre nahm Herbert Brandl an international bedeutenden Ausstellungen teil. Dazu gehören die Biennale de Paris, 1985, Musée d’Art de la Ville de Paris, 1990, die documenta IX, 1992 und Painting on the Move, Kunsthalle Basel, Museum für Gegenwartskunst, 2002. 2007 war er auf der Biennale di Venezia im Österreichischen Pavillon vertreten.

Herbert Brandl lebt in Schwanberg und arbeitet in Wien. Er gehört zu den wichtigsten österreichischen Vertretern des Neoexpressionismus.

 

Herbert Brandl, 1959 in Graz geboren, zählt zu den bekanntesten und renommiertesten, österreichischen Künstlern der Gegenwart. Er gilt als einer der \”Neuen Wilden\” die in den frühen 1980er Jahren mit einer subjektiven, unbekümmerten und zuweilen lebensbejahenden Malerei in Deutschland und Österreich in die Öffentlichkeit traten. Ausgangspunkt dieser Künstler war es die kargen, aber auch sehr kopflastigen Stile der 60er und 79er Jahre komplett auf den sprichwörtlichen Kopf zu stellen. Sie wollten sich von den repressiven Zwängen des Intellekts in der Kunst befreien und so kommentierten sie in ihren Werken genormte Wertmaßstäbe genau wie bürgerliche Vorstellungen und revoltierten gegen die, durch den Wohlstand ausgelöste Apathie der 80er Jahre.

In der Tradition von Zero, Dada und Luxus arbeitete man an der Demontage des traditionellen Kunstbegriffs. Die Werke entstammen individuellen Empfindungen und thematisieren elementare Themen wie Sexualität, Unbekümmertheit, aber auch die Angst.

In Brandl’s Oeuvre ist insbesondere das Bergmotiv zu finden. Er befindet sich auf einer Wanderung auf der er stehen bleibt um Details oder Geschichten zu sehen, sowie Formen, Farben und Licht.

Ausstellungen (Auswahl)

  • 1985 – Biennale de Paris, Paris
  • 1986 – Hacken im Eis, Museum des 20. Jahrhunderts, Wien; Kunsthalle Bern, Bern
  • 1992 – documenta IX, Kassel
  • 1993 – Der zerbrochene Spiegel. Positionen zur Malerei, Kunsthalle Wien; Deichtorhallen, Hamburg
  • 2002 – Painting on the Move, Kunsthalle Basel, Museum für Gegenwartskunst, Basel
  • 2004 – NEUE WILDE – Eine Entwicklung, Essl Museum – Kunst der Gegenwart, Klosterneuburg/Wien
  • 2006 – Österreich: 1900–2000. Konfrontationen und Kontinuitäten, Essl Museum – Kunst der Gegenwart, Klosterneuburg/Wien
  • 2007 – Biennale di Venezia, Österreichischer Pavillon, Venedig
  • 2007 – Passion for Art, Essl Museum – Kunst der Gegenwart, Klosterneuburg/Wien
  • 2008 – KOMPLEX. Österreichische Gegenwartskunst aus der Sammlung Essl, Essl Museum – Kunst der Gegenwart, Klosterneuburg/Wien
  • 2008 – Meisterwerke der Sammlung Essl, Essl Museum – Kunst der Gegenwart, Klosterneuburg/Wien
  • 2009 – Deichtorhallen, Hamburg
  • 2010 – Berge und Landschaften, Albertina, Wien
  • 2010 – Bilder und Arbeiten auf Papier, Galerie Noah, Augsburg
  • 2010 – CORSO. Werke der Sammlung Essl im Dialog, Essl Museum – Kunst der Gegenwart, Klosterneuburg/Wien
  • 2012 – Bank Austria Kunstforum, Wien
  • 2012 – Kunsthalle Emden
  • 2012 – Altana Kulturstiftung, Bad Homburg
  • 2012 – Essl Museum, Klosterneuburg/Wien
  • 2015 – Homelandjoe and the holy Bauernmonos, Greith-Haus, St. Ulrich i. Gr./Steiermark
  • 2017 – Museum Franz Gertsch „Hyänenpause“
  • 2017 – Palace Milesi and Art Gallery Kula in Split – „Super Wetter, Dobar Dan“
  • 2020 – Kunsthaus Graz „Morgen“
  • 2020 – Künstlerhaus Graz „24/7“

Öffentliche Sammlungen (Auswahl)

Belgien
  • Stedelijk Museum voor Actuele Kunst, Gent
Deutschland
  • Museum Würth, Künzelsau
Frankreich
  • Fonds régional d’art contemporain – Ile-de-France Le Plateau, Paris
  • Musée d’art moderne de la Ville de Paris – MAM/ARC, Paris
  • Centre Georges Pompidou, Paris
Österreich
  • Albertina, Wien
  • Kunsthaus Bregenz, Bregenz
  • Lentos Kunstmuseum, Linz
  • Museum der Moderne Salzburg, Salzburg
  • Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig, Wien
  • Neue Galerie Graz
  • Niederösterreichisches Landesmuseum, St. Pölten
  • Essl Museum – Kunst der Gegenwart, Klosterneuburg/Wien
Portugal
  • Museu Serralves, Porto
Schweiz
  • Kunsthalle Bern, Bern
  • Kunsthalle Zürich, Zürich
Spanien
  • Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofia, Madrid
USA
  • Renaissance Society, Chicago